2015 – Markus Ritterbach

Markus Ritterbach

Markus Ritterbach
Ritter der Freude

Markus Ritterbach ist ein Kölner Eigengewächs der am 24. Juli 1963 in Köln geboren wurde. Er ging in Köln zur Schule und studierte auch in Köln. Verheiratet ist er mit Barbara Ritterbach und hat drei Söhne. Markus Ritterbach ist Chef der Ritterbach Medien GmbH, einem Verlag für Schule und Kunst.
Seit 1992 ist er Roter Funk. Im Festkomitee wurde er 2003 Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals, seit 2005 ist er der Präsident des Festkomitees.
Seit April 2012 ist er außerdem Vizepräsident des 1. FC Köln.
Ritterbach gehört dem Kuratorium der Willy-Millowitsch-Medaille an und war von 1998 bis 2000 Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Köln e.V.
Dass er Doppelfunktionen kann hat es auch privat bereits bewiesen. Seine Frau und er selbst schoben vor 17 Jahren den Kinderwagen mit ihren Zwillingen gerne durch den Stadtwald. Hin und wieder bleiben Menschen stehen, schauen zuerst verzückt auf die beiden Babys und dann mitleidig auf die Eltern: „Ist viel Arbeit, nicht wahr“, bedauern sie. „Darauf habe ich immer entgegnet: Nein, es ist doppelte Freude“, erinnert sich Ritterbach.
Die Spaziergänge sind 17 Jahre her doch die Leute fragen sich immer noch, ob es nicht Verantwortung und Zeit genug kostet, das Festkomitee Kölner Karneval als Präsident zu lenken, hat er sich nun auch noch zum Vizepräsidenten des
1. FC Köln wählen lassen.
„Es ist wie damals. Die beiden Aufgaben sind doppelte Freude und doppelte Erfüllung, aber ich übernehme gerne schwierige Aufgaben“, begründet er seine Zusage zum Amt des Vizepräsidenten bei Kölns kriselndem Fußballclub. „Ich habe jedoch unter der Bedingung zugesagt, dass ich Präsident des Festkomitees bleiben kann“, sagt er. Denn im FK-Vorstand säßen seine Freunde. Und mit dem Karneval und der Entwicklung des Festkomitees sei er „noch nicht fertig“.
Im Karneval hat die Nachricht von Ritterbachs Doppelfunktion nicht nur Jubel ausgelöst. Viele Skeptiker befürchten, dass sich Kölns oberster Karnevalist zu viel zumutet. Doch Ritterbach hat schon immer Ehrenämter übernommen: Er war Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren und Geschäftsführer des „Ülepoozvereins“, der sich für den Erhalt der Ulrepforte einsetzt. Und dann hat er noch den Förderverein im Kindergarten seiner Söhne ins Leben gerufen. Aber er hat es gemacht.

Alle die Köln kennen wissen, dass Karneval und Wirtschaft dicht verwoben sind. Mit vielen der Herren, die ihn ins FC-Präsidium gelotst haben, ist Ritterbach befreundet. Wer ihn nach seinen Talenten fragt, erhält eine erstaunliche Antwort: „Ich kann Menschen“, sagt Ritterbach. „Man traut mir zu, dass ich Menschen integriere und begeistere, dass ich ein Wir-Gefühl aufbaue. Dafür stehe ich, da habe ich Bock drauf“, beschreibt er sein Aufgabengebiete.
Markus Ritterbach ist ein Kumpeltyp. Offenherzig, freundlich. In dieser Art wirkt er authentisch. Aber der Verwaltungsrat des FC wollte ihn im Vorstand haben – nicht um den Spaßfaktor im Verein zu erhöhen – sondern weil Marketing, Außendarstellung, Sponsoring sein Beruf ist. „Ich weiß, was die Kunden wollen“, sagt Ritterbach.
Manchmal ist Markus Ritterbach nicht nur der Vize-Präsident, sondern auch Fan. Zum Beispiel, wenn er von seiner ersten Begegnung mit seinem Präsidiums-kollegen Toni Schumacher erzählt, dem er früher im Stadion zugejubelt hat. Dann glänzen seine Augen. Jetzt will Ritterbach mit seiner Begeisterung einen ganzen Verein anstecken.
Dass Markus Ritterbach ein würdiger Vertreter des Kölner Brauchtums ist, braucht nicht besonders betont zu werden
Er ist aber auch ein richtiger Karnevalsjeck und Repräsentant der Kölner Lebensart, der in seiner Person Arbeit und Freude in einen guten Einklang bringen kann.
Markus Ritterbach ist ein würdiger „Ritter der Freude“.
Er wird am 04.01.2015 im großen Saal des Hotel Ascari in Pulheim im Rahmen eines eigenen musikalisch, karnevalistischen Abends von Fritz Schopps, dem im Vorjahr ernannten Ritter, zum „Ritter der Freude“ geschlagen.
Pulheim, 22.11.2014
Neue Pulheimer KG von 1973 e. V. – Senat
Dieter Kirchartz – Senatspräsident