Allgemeine Beiträge

Wie in jedem Jahr trafen sich die Mitglieder und Freunde der NEUEN KG am Donnerstag nach Karneval zum Fischessen. Über 70 Personen hatten sich zum gemeinsamen Essen in der Hofburg des diesjährigen Pulheimer Dreigestirns, im Haus Keller angemeldet.

 

 

Vereinspräsident Jürgen Klein begrüßte alle Gäste. Ein besonderer Gruß galt dem ersten Bürger der Stadt Pulheim, Bürgermeister Frank Keppeler, den Ehrensenatoren Dieter Kuhn, Peter Neukirchen, Jochen Breiter, Claus-Dieter Eisele und Günter Neubert, sowie Ritter der Freude Karl-August Morisse. Von der KG Ahl Häre waren Senatspräsident Hermann-Josef Esser mit seiner Gattin gern gesehene Gäste. Durch seine Unterstützung hatte unser Dreigestirn einige Lieder eingesungen, die beim närrischen Publikum bestens angekommen sind.

Nach der Begrüßung gab Jürgen Klein den Gästen einen Überblick über die abgelaufene Session, die Ende November 2017 unerwartet hektisch und arbeitsreich wurde, nachdem sich beim Senats-Ordensappell drei Senatoren entschlossen hatten, doch noch ein Dreigestirn für Pulheim aufzustellen.

Folgerichtig nahmen die Aktivitäten des Dreigestirns und dessen Crew einen großen Anteil im Jahresrückblick des Vereinspräsidenten ein.

Anschließend ergriff Senatspräsident Dieter Kirchartz das Wort und bedankte sich bei seinen Senatoren, Prinz Christoph I. (Christoph Ostendorf), Bauer Heinz (Heinz Fischer) und Jungfrau Bernadette (Bernd Nehring), für die herausragende Leistung als „Turbo-Dreigestirn“.

Als besondere Überraschung verlieh Dieter Kirchartz den Sonderorden der Gesellschaft, den „Pullem Merit“ an Klaus Kiefer, der als Prinzenführer das Dreigestirn erfolgreich durch die Session geführt hat.

 

 

Dieter Kirchartz dankte auch allen Adjutanten, die das Dreigestirn durch die Session begleitet haben. Dabei waren: Dieter Bell, Erwin Görtz, Rainer Jansen, Gustav Rautenbach, Andreas Rump, Jörg Scharfe und Christian Schwarz.

Beim Dreigestirn war die Trauer spürbar, dass jetzt „alles vorbei“ ist. Dennoch überwog der Stolz, dass alles so gut funktioniert hat. Das Team hat bei allen Auftritten in Pulheim und Umgebung ausschließlich positives Feedback bekommen.

„Nach der Session ist vor der Session“

Nach 14 Jahren ohne Dreigestirn sprang die NEUE KG ins kalte Wasser und hat eine überragende Leistung abgeliefert, innerhalb weniger Wochen für das Dreigestirn eine funktionierende Organisation aufzubieten, das mit perfektem Auftreten die Karnevalsjecken begeistert hat.

 Das gibt Mut und Antrieb, bald wieder ein Dreigestirn aufzustellen.

 

Das Fischessen war eine tolle Veranstaltung, da die Familie Lozic wieder hervorragende Fisch- und Fleischgerichte vorbereitet hatte.

 

 

Bei guten Gesprächen und reichlich Getränken wurde bis in den späten Abend eine erfolgreiche Session gefeiert.

 

DIETER BELL

 

Seit Jahren ist der Köstersaal in Pulheim ausverkauft, wenn die NEUE KG zu ihrer Kostümsitzung einlädt. Auch in diesem Jahr waren wieder 630 bunt kostümierte Jecken im „Pulheimer Gürzenich“.

Der Beginn der Sitzung war ursprünglich für 19:00 Uhr geplant, doch es hatte sich kurzfristig ein zusätzlicher Programmpunkt ergeben. Bis Mitte November 2017 hatte Pulheim kein Dreigestirn. Auf dem Senats-Ordensappell der NEUEN KG fanden sich spontan drei Senatoren, die sich bereiterklärten das Abenteuer einzugehen, ohne Vorbereitung das Trifolium der Session 2018 zu stellen.

Somit hatte die NEUE PULHEIMER KG die Freude und Ehre, die Proklamation des Pulheimer Dreigestirns zu Beginn der eigenen Sitzung durchzuführen.

Um 18:40 Uhr begann die Sitzung mit dem Einzug des Elferrats, angeführt von Sitzungspräsident Dieter Kuhn. Begleitet wurde die Gruppe vom Rheidter Dreigestirn mit Gefolge. Die Karnevalsfreunde aus Rheidt sind der NEUEN KG seit Jahren freundschaftlich verbunden und freuten sich über ihren Auftritt im bunt geschmückten Pulheimer Köstersaal.

Bürgermeister Frank Keppeler wurde vom Sitzungspräsidenten Dieter Kuhn auf die Bühne gebeten, um die Verabschiedung des alten Dreigestirns vorzunehmen und anschließend das neue Dreigestirn zu proklamieren.

Prinz Christoph I. (Christoph Ostendorf), Bauer Heinz (Heinz Fischer) und Jungfrau Bernadette (Bernd Nehring) erhielten aus der Hand des Bürgermeisters die Insignien der närrischen Herrscher. Die anschließende Rede des Prinzen und das Sessionslied „Wann nicht jetzt, wann dann“ wurde vom närrischen Publikum mit anhaltendem Applaus bedacht.

 

 

Pünktlich um 19:30 Uhr begann das Bühnenprogramm mit dem Auftritt der „Fidele Kölsche“, Kölns buntester und farbenprächtigster Spielmannszug. Die Gruppe verkörpert heute in den Typen des Hänneschen-Theaters, der kölschen Originale, Kostümen der Jahrhundertwende und in den Uniformen der Kölner Traditionscorps einen repräsentativen Querschnitt des kölschen Fasteleer, der sich in stimmungsvollen Auftritten in und um  Köln widerspiegelt.

 

Mit kölschen Tönen ging es anschließend sofort weiter. Die Rabaue betraten die Bühne und brachten eine bunten Reigen ihrer Hits, mit denen sie seit 17 Jahren das Publikum begeistern.

 

 

Karneval und Fußball – eine gute Kombination in Köln !

Die Cheerleader des 1. FC Köln brachten die Besucher zum Mitsingen und am Schluss standen viele FC Fans auf den Stühlen und sangen die Hymne des 1. FC Köln aus voller Kehle mit. Ein großartiger und mitreißender Vortrag !

 

 

Nachdem nun die Stimmbänder strapaziert wurden, startete Christian Pape einen Angriff auf die Lachmuskeln im Saal.

Christian Pape ging mit großer Spielfreude und lausbübischem Charme dem Begriff „Heimat“ auf die Spur und erzählte von den scheinbaren Banalitäten des Alltags. Mit viel Herz, Witz und einer außerordentlichen Pointendichte trieb er nicht nur Lachtränen in die Augen des Publikums, sondern weckte auch dessen ganz persönliche Heimatgefühle. Begleitet wurde er am Keyboard vom „Mann im Pullunder“, Dr. Stefan Bimmermann.

 

 

Jetzt wurde es wieder voll auf der Bühne. Die Stattgarde Colonia Ahoj betrat mit dem Tanzkorps, Shanty-Chor und Bordkapelle die Bühne. Alles in allem mehr als 50 Personen.

Von 12 Mitgliedern am 31. März 2003 gegründet,  hat die StattGarde heute über 190 Aktive und 290 Fördermitglieder. Sie ist aus dem Kölschen Fasteleer kaum mehr wegzudenken und begeistern auf allen Bühnen die Jecken aller Coleur.

Die Crew trug die maritime Uniform der StattGarde und nimmt in jeder Session mit über 100 Bühnenauftritten bei den zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen aktiv am Kölner Karneval teil. Die Tänzer, Sänger und Musiker studieren jedes Jahr ein neues Bühnenprogramm ein und präsentieren dies auf allen kleinen und großen Bühnen in und um Köln.

Nach fünf Künstlern und Gruppen der Spitzenklasse hatten sich die Besucher der Kostümsitzung eine kurze Pause verdient. Zur Stärkung wurden kleine Speisen angeboten und das Kölsch schmeckte vielen dazu sehr gut.

 

 

Die Kölsch Fraktion brachte den Saal sofort wieder in Stimmung. Angeführt wird das Trio von Peter Horn, einem Ritter der Freude der NEUEN KG. Durch diese Verbundenheit zu unserem Verein tritt die Kölsch Fraktion immer gerne bei den Veranstaltungen der NEUEN KG auf. Diese Begeisterung wurde auch von den Gästen wahrgenommen. Die bekannten Hits der Band wurden begeistert mitgesungen.

 

 

Weiter ging es mit den Räuber. Seit 25 Jahren sind sie erfolgreich im Kölner Karneval und erfüllten auch diesmal wieder die hohen Erwartungen des Publikums. Seit Ende der letzten Session ist der Bandgründer Charly Brand nicht mehr auf der Bühne dabei. Die NEUE PULHEIMER KG würdigte seine Verdienste um das Brauchtum und den Kölschen Karneval am 26.11.2017 mit der Ernennung zum Ritter der Freude.

 

 

Als Sitzungspräsident Dieter Kuhn als nächsten Künstler Lieselotte Lotterlappen ankündigte, wussten die meisten Gäste im Saal nicht, was sie erwarten würde.

Lieselotte musste man einfach gerne haben, wenngleich die lautstark-schrille Comedy – Dame mit dem Charme eines Elefanten im Porzellanladen doch gerne jedes Fettnäpfchen mitnahm und sich lieber über Alles & Jedes Ihr ganz eigenes Urteil bildete.

Chaotisch und doch immer mit Strategie, urkomisch, spontan und mit Ihrer unverwechselbar liebenswerten Art versprühte Lieselotte einen einzigartig frischen Duft von Leichtigkeit, Witz und glamourösen Esprit.

 

 

Mit Begeisterung und einer Rakete bedankte sich das Publikum bei einem außergewöhnlichen Künstler.

Nun bekam das Dreigestirn nochmal die Möglichkeit auf der Bühne ihr karnevalistisches Können zu präsentieren. Da sich die Ankunft der nächsten Künstler etwas verzögerte, konnte das Dreigestirn mit Crew zwei weitere Lieder aus ihrem Repertoire singen. „Wunderbar“ und „in unserem Veedel“ kamen sehr gut an.

Jetzt konnte Dieter Kuhn das Tanzkorps Colonia Rut-Wiess ankündigen. Als Ehrenpräsident der Schlenderhaner Lumpe ist es für Dieter Kuhn immer ein besonderes Vergnügen das eigene Tanzkorps anzukündigen. Es folgte ein wie immer perfekter Auftritt mit tänzerischen Darbietungen und akrobatischen Elementen.

Der Vorstand der NEUEN KG hatte sich eine Überraschung ausgedacht und ernannte das Tanzkorps Colonia Rut-Wiess zum „Ehrentanzkorps der NEUEN PULHEIMER KG“.

 

 

Es war bereits kurz vor 1:00 Uhr als die Klüngelköpp die Bühne betraten. Sollte jemand im Publikum Müdigkeit verspürt haben, so sorgten die Klüngelköpp sofort wieder dafür, dass alle im Stehen mitsangen. Viele Standen auf den Stühlen.

Der neueste Hit „Bella Ciao“, der Vorjahreshit  „Wo die Stääne sin“ und viele weitere Hits folgten.

 

 

Gegen 1:30 Uhr schloss Sitzungspräsident Dieter Kuhn die Sitzung.

Im Foyer wurde weiter gefeiert. Es gab ausschließlich positive Kommentare zu der Sitzung der NEUEN KG und viele Gäste bestellten schon die Karten für die nächste Sitzung am 01.02.2019.

Die NEUE PULHEIMER KG freut sich über so viel Zuspruch und sieht darin die Verpflichtung auch in Zukunft die Qualität der Kostümsitzung auf dem höchsten Niveau zu halten.

DIETER BELL

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